Donnerstag, 31. Dezember 2015

Prosit Neujahr 2016



Ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr,

wünscht Euch,

Eure LisaCuisine


P.S. Das Bild habe ich in Indien, im Urlaub 2013, aufgenommen.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Vanillekipferl und "Fröhliche Weihnachten"



Wie Ihr seht, habe ich mich diesmal mit der Plätzchenbäckerei zu Weihnachten ganz schön zurückgehalten. Voriges Jahr bin ich ja in einen regelrechten Backwahn verfallen (klick hier) und war hinterher total fix und fertig. Das wollte ich nicht wieder haben und bin es daher dieses Jahr etwas ruhiger angegangen.

Deshalb gab es bei mir nur:


Aber eine Sorte musste ich einfach noch backen: Vanillekipferl...ohne die geht es einfach nicht ;-)
Das Rezept kennt Ihr ja bereits von den letzten beiden Weihnachtsposts. In dem Fall gehe ich nämlich lieber auf Nummer sicher und bleibe bei meinem altbewährten Rezept (klick hier).

Mit diesem Post wünsche ich Euch allen ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit Euren Lieben..



Eure LisaCuisine

Dienstag, 22. Dezember 2015

Linzer Plätzchen




..und zu guter Letzt noch „Linzer-Plätzchen“. Alleine auf Grund der Marmeladenfüllung, gehören sie zu meinen Lieblingen ;-)

Wie schon die Walnuss-Plätzchen, ist auch dieses Rezept aus dem Buch „Weihnachtsbäckerei“ von Patrik Jaros. 

Leider hatte ich auch bei diesem Rezept das Problem, das der Teig viel zu weich und klebrig wurde. Musste auch hier 50 g mehr Mehl dazu gegeben, damit er nach der Kühlung wenigstens ausrollfähig war...ganz im Gegenteil zu den Walnuss-Plätzchen.
Was macht man mit so einem Buch ? Bin echt schwer am überlegen, ob ich das Buch vernichte oder behalte.. ??

Da bei mir die Linzer Plätzchen eigentlich nur mit gemahlenen Haselnüssen gebacken werden, in dem Buch hingegen nur geschälte und gemahlene Mandeln verwendet wurden, habe ich das Rezept in einigen Dingen etwas überarbeitet..

Waffelplätzchen mit Weihnachtsgeschmack



Als ich neulich meine Ausstechformen zusammengesucht habe, ist mir dabei mein altes Waffeleisen in die Hände gefallen. Das hatte ich irgendwie völlig vergessen. Naja, wenigstens staubt es in meiner Backutensilen-Kramkiste nicht ein ;-)

Und wie es so ist, habe ich beim einräumen und verstauen der Kiste gar nicht bemerkt, dass mein Waffeleisen noch draußen stand. Kein Wunder, dass in der Kiste auf einmal so viel Platz war..

O.K. Waffeleisen, Du hast gewonnen. Ich werde Waffeln backen.. ;-)
Da ich nicht so ein wirklicher Waffel-Fan bin, habe ich einfach mal diese leckeren kleinen Waffelkekse, die ich  beim „Knusperstübchen“ entdeckt habe, gebacken.
Die Kekse sind wirklich lecker, aber meinem kleinen alten Waffeleisen sind sie nicht gut bekommen. Diese leckere karamellisierte Zuckerkruste, die beim backen an den Keksen entsteht, blieb leider auch an meinem kleinen Waffeleisen kleben und ich kann Euch sagen.. das Saubermachen war´ ne echte Katastrophe.. Zum Schluss bin ich sogar mit einer Zahnbürste (natürlich einer neuen) an die Sache rangegangen, auch auf die Gefahr hin, die komplette Beschichtung herunterzuholen. Etwas hat sie gelitten, aber immerhin, es ist wieder benutzbar..
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das nochmal haben möchte.. ??

Walnuss-Plätzchen



Wie Plätzchen, gehören für mich zu Weihnachten auch unbedingt Walnüsse. Ich kaufe am liebsten die Ganzen...die sehen immer so schön urig aus..

Zum Backen nehme ich dann aber meist die fertig geknackten in den Frische-Packungen. Zugegeben, da kommt bei mir dann doch etwas die Bequemlichkeit durch. Dafür hat man aber auch eine höhere Chance auf ganze Walnusshälften, was beim selber knacken, leider nicht immer klappt..

Das Rezept habe ich aus dem Backbuch „Weihnachtsbäckerei“ von Patrik Jaros. Hier heißen sie übrigens "Walnuss-Pagani".
An sich ein wirklich schönes Buch, aber so ganz zufrieden war ich mit dem Rezept trotzdem nicht... denn vom „sich Ausrollen lassen“, war der Teig meilenweit entfernt.
Und das obwohl ich noch 50 g mehr Mehl dazu gegeben hatte und er über Nacht im Kühlschrank ruhen durfte.
Letztendlich habe ich mit dazu entschlossen in ihn in Rollen zu formen und für eine halbe Stunde in den Gefrierschrank (!) zu legen. Anschließend habe ich ca. 0,5 cm dicke Scheiben davon abgeschnitten und gebacken. Das hat dann auch wunderbar geklappt und das Ergebnis hat mich dann doch wieder etwas mit dem Rezept versöhnt ;-)

Samstag, 12. Dezember 2015

Käse-Kirschkuchen



...damit ich nach der Pleite mit den trockenen "Liegnitzer-Törtchen" wenigsten noch ein Erfolgserlebnis hatte, habe ich zuätzlich zum "Nikolaus-Kaffee" diesen absolut gelingsicheren Kirsch-Käsekuchen gebacken. Auf ihn kan man sich einfach verlassen...ist ja auch ein viel erprobtes Rezept, was ich schon seit Jahren backen. Er ist zwar einer meiner Lieblingskäsekuchen, aber er belegt trotzdem nur Platz zwei. Auf dem ersten Platz befindet sich, noch immer ungeschlagen, dieser "hier".
Ähm...Ich hoffe der hier nimmt mir das jetzt nicht übel ? ;-)

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Liegnitzer Törtchen




oder: außen hui, innen „pupstrocken“

Man bin ich bedient über dieses Rezept. Ich hatte mir das irgendwann mal aus einer Zeitung kopiert und kann nur sagen: "nicht zur Nachahmung geeignet" ! Wenn ich alleine schon an die ganzen Zutaten denke, die ich darin versenkt habe (Oreangeat, gem. Mandeln, Kuvertüre, geröstete und gehobelte Mandeln, Risinen, Rum...usw.)...unglaublich..
Bei der Herstellung des Teiges fand ich ihn schon viel zu zäh und die angegebene Backzeit kam mir auch viel zu lang vor.
Hab die Törtchen daraufhin 15 Minuten eher aus dem Ofen geholt, hat aber trotzdem nichts genutzt. 
Aus lauter Verzweiflung hab ich sie anschließend noch mit Aprikosenmarmelade gefüllt/eingestrichen und nach dem trocknen mit Kuvertüre überzogen...aber alles vergeblich, sie sind und bleiben trocken.. Geschmacklich sind sie top, aber man braucht schon ganz schön viel Kaffee, um sie runter zu kriegen ;-)

Dienstag, 1. Dezember 2015

Erdbeerkekse mit kandierten Erdbeeren




oder: bevor die „Weihnachtskekssaison“ beginnt, noch schnell ein paar ganz "unweihnachtliche" Kekse ;-))


Auf die Idee diese Kekse zu backen, bin ich ja eigentlich schon im Sommer gekommen. Wir waren am Alex bummeln und sind durch Zufall bei „La Cure Gourmande" gelandet. Ich hatte den Laden noch aus Straßburg in Erinnerung und war ganz überrascht ihn jetzt auch in Berlin zu finden.
Beim Eintreten in dieses "Süßigkeitenparadies", bekamen wir als Kostprobe einen Erdbeerkeks mit kandierter Erdbeere angeboten. Natürlich konnten wir nicht nein sagen und ich kann Euch sagen, das Aroma hat mich schlichtweg umgehauen. So was von lecker..hmmm..
Aber so gut wie die Kekse auch geschmeckt haben, wenn man den Preis sieht, vergeht einem so ein bisschen der Appetit. Ich finde den Laden ja wirklich super schön, aber..sorry...die Kekse und auch die vielen anderen Süßigkeiten sind für meinen Geschmack einfach viel zu teuer.
Das war für mich Ansporn genug, diesen Keks nachbacken zu wollen.

Sonntag, 22. November 2015

Marmor-Gugelhupf in klein



Gestern Morgen hatte ich seit dem Aufstehen Appetit auf Marmorkuchen, auf so einen mit dieser lecker, knackigen Schoko-Glasur.. Kennt Ihr das auch ? Man wacht auf, hat auf irgendetwas bestimmtes einen unglaublichen "Jieper" und dieses Gefühl verfolgt einen dann den ganzen Tag ?
Genau das war bei mir gestern der Fall und so blieb mir einfach nichts anderes übrig, als ein paar dieser kleinen, leckeren Marmor-Gugl zu backen ;-))

Quitten-Kompott




Auch dieses Jahr habe ich wieder jede Menge schöner Garten-Quitten geschenkt bekommen. Es sind wie immer „Birnenquitten“ und ich finde den Duft dieser Früchte einfach grandios. Bei den gekauften vermisse ich das jedes mal und deshalb wandern auch nie welche in meinen Einkaufskorb. Nach dem Schnuppertest, bleiben sie in in ihren Kisten liegen.

Diesmal wollte ich daraus Quitten-Kompott kochen. Letztes Jahr hatte ich mich an "Quittenbrot" gewagt und dieses in Form von Schmetterlingen und Gummibären ausgestochen. Auch "Quittengelee" als Brotaufstrich habe ich eingekocht.

Donnerstag, 19. November 2015

Apfel-Streusel-Muffins nach Dr. Oetker



Zu den bereits geposteten Vanille-Muffins, die mir leider so gar nicht geschmeckt haben, hatte ich "Gott sei Dank", zusätzlich noch diese Apfel-Streusel-Muffins nach einem Rezept von Dr. Oetker gebacken. Wie immer ein gelingsicheres Rezept.

Die waren ja sowas von lecker... die hätte ich am liebsten alle alleine aufgegessen ;-)

Mittwoch, 18. November 2015

Vanille-Muffins



Am letzten Wochenende waren wir zu einer Silberhochzeit eingeladen und ich kann nur immer wieder sagen, ich hege wirklich tiefe Bewunderung für Paare, die DAS schaffen ;-)) Hut ab und Gratulation !
Natürlich wurde ich gebeten einen Kuchen zu backen. "Nur bitte, bitte keine Torte", waren meine Gedanken.. Zum Glück wurde für eine Torte bereits von anderer Seite gesorgt, wofür ich auch echt dankbar war. Mal abgesehen davon, hätte ich das auf die Schnelle auch gar nicht hinbekommen.. Ihr wisst ja, Planung geht in diesem Fall über alles. Ich erinnere nur an die tolle Hochzeitstorte, die ich dieses Jahr bereits backen durfte ;-))

Da ich aber doch gerne ein bisschen mit Fondant dekorieren wollte (habe bei der Torte schliesslich Blut geleckt) habe ich mich für diese Cupcakes oder besser gesagt Muffins entschieden. 

Montag, 9. November 2015

Sauerteigbrot aus Roggenmehl


oder: wie ich dazu gekommen bin ein Sauerteigbrot zu backen.

Ganz einfach, ich habe auf dem Foodblogger-Camp Berlin 2015 die „Sauerteig-Session“ bei Ulrike belegt. Sie war so nett und hat allen Teilnehmern etwas von Ihrem schon seit Jahren gepflegten „Sauerteig“ abgegeben. Dieser wurde in Gläser gefüllt und mit Roggenmehl und Wasser angefüttert. Am nächsten Tag hatte er sich zum Dank mächtig aufgeblasen und nun lebt er bei mir in Pflege, die mal mehr oder weniger intensiv ausfällt ;-)

Seit dem grinst er mich jedes Mal voller Hoffnung an, wenn ich die Kühlschranktür öffne. Armer Kerl... Es war ja schon fast soweit, dass ich aus lauter Mitleid den Kühlschrank gar nicht mehr aufmachen wollte... ;-) Am Freitag hielt ich es dann nicht mehr aus...Jetzt oder nie dachte ich mir und habe ihn zum backen angefüttert. Am Samstag sollte aus ihm endlich ein leckeres Sauerteigbrot werden.
Das passende Rezept habe ich übrigens von einer ganz lieben Kollegin bekommen.
Wer mir auf Instagram folgt, der hat natürlich schon vor diesem Post ein Bild vom fertigen Brot gesehen..
Und was sagt Euch das ? Immer schön bei Instagram reinschauen, aber bitte auch hier mal ein par nette Kommentare hinterlegen ;-))

"Chai" Muffins mit Zimtstreusel



naja...so ganz richtig ist die Bezeichnung „Chai-Muffins“ nicht.

„Chai“ bedeutet ja Tee, wie die meisten von Euch sicher wissen, aber der ist in den Muffins nicht enthalten. Ich wollte damit eigentlich nur verdeutlichen, dass hier die typischen Gewürze für einen indischen „Chai“ verbacken sind. Man könnte natürlich auch „Gewürzmuffins“ sagen, aber das klang mir zu langweilig.. Also sind daraus eben besagte „Chai-Muffins“ geworden. Das nur mal so als kleine Erklärung  ;-))

Darauf gekommen bin ich, als ich neulich meine Gewürzvorräte überprüft habe, die wir ja größtenteils aus Indien mitgebracht hatten. Zur Neige gehen sie zwar noch nicht, aber spätestens dann ist wohl mal wieder eine Reis nach Indien fällig ;-))
Beim Tagträumen von Indien, kam mir dann der Gedanke: warum die Gewürze für den typischen indischen „Chai“ nicht einfach mal in Muffins verbacken ?

Samstag, 31. Oktober 2015

Mini Zimtmuffins für Halloween



..außer dem Gruselgebäck "Kacki-Kekse" und "Hexenfinger" sollte es natürlich auch noch etwas nettes zu Halloween geben. Ich will ja schließlich meine Fans nicht ganz vergraulen ;-)

Damit sie aber doch so ein bisschen nach Halloween aussehen, habe ich Mini-Negerküsse mit Gesichtern bemalt, auf Zahnstocher gepiekst und in die Muffins gesteckt.

Huuh...die Geisterbande ist unterwegs ;-)
Eigentlich wollte ich ja ein paar leckere Kürbismuffins backen, aber aus Zeitmangel wurden es dann „nur“ diese kleinen Mini Zimtmuffins. Allerdings keine schlechte Entscheidung, wie ich feststellen musste, denn diese kleinen Dinger sind verdammt lecker...

Die Menge reicht für 24 Mini-Muffins, also genau ein Blech voll.
Von der Produktion gibt es diesmal keine Bilder, es war einfach schon zu dunkel..sorry..

Hexenfinger für Halloween


keine Panik, ist nur Erdbeermarmelade ;-)

HAPPY  HALLOWEEN !!

Als ich mein erstes Blech voll mit Hexenfinger aus dem Ofen geholt hatte, habe ich mich doch mächtig erschrocken. Nicht weil sie so gruselig waren..nee..eher weil sie wie dicke "Wurstfinger" aussahen.
Da ich aber vorher schon gelesen hatte, dass die meisten auch eher dicke Finger, als schlanke Hexenfinger, gebacken hatten, war ich über das Ergebnis also nicht allzu überrascht.
Aber mal ehrlich, zu Halloween kann doch nicht wirklich etwas misslingen. Schließlich ist das Motto doch: je hässlicher desto besser.. Das sollte/muss dann eben so aussehen ;-))


"Wurstfinger" vs. "Hexenfinger"

Kacki- oder Häufchenkekse für Halloween



HAPPY  HALLOWEEN !!

Diese witzigen Kekse habe ich bei Pinterest gefunden und sie mir schon zeitig für Halloween vorgemerkt. Ich war von diesen Dingern so begeistern, dass ich sie auf jeden Fall zu Halloween backen wollte..
Ihr müsst Euch dazu unbedingt das Bild auf dem Blog "Hamburger Liebe" ansehen, dann wisst Ihr was ich meine ;-)
Und endlich war es soweit, ich konnte mich ans „Häufchen“ kreieren machen ;-)

Dienstag, 13. Oktober 2015

Foodbloggercamp Berlin 2015



oder: mein erstes Mal ;-))

Um Euch nicht mit vielen Worten zu langweilen, mache ich es kurz:

                                                                 ES WAR TOLL !!

Naja, ein bisschen Text zusätzlich kann ja eigentlich auch nicht schaden, oder ? ;-)

Stattgefunden hat das Ganze vom 10.10. - 11.10.2015 im Kochatelier Berlin-Adlershof (Airporthotel). In den zwei Tagen habe ich viel gelernt, neues erfahren und natürlich auch so einiges probiert und gegessen. Mit knurrendem Magen geht man auf jeden Fall nicht nach Hause..
Dazu gekommen bin ich durch meinen Freundin Mari, die die Veranstaltung bereits voriges Jahr mitgemacht hatte. Danke nochmal für´s besorgen der Eintrittskarte ;-)

Eine kleine Veränderung hat das Ganze auch für meinen Blog gebracht.
Taataa !! Wir sind jetzt (seit gestern) bei Instagram zu finden :-))

Montag, 5. Oktober 2015

Kirschpflaumen in Hülle und Fülle


Pflaumenmus oder Marmelade, das ist hier die Frage  ?

Wenn wir dieses Jahr eines im Überfluss hatten, dann waren das „Kirschpflaumen“. Bis vor drei Jahren wusste ich ja noch nicht einmal, das es sowas überhaupt gibt. Wer jetzt genauer wissen will, was das für Früchte sind, hier ne kleine Info von "Wiki"  ;-)

Unsere sind dunkelrot bis lila und eigentlich ganz lecker, wenn da nicht das Problem mit dem lösen des Kerns wäre. Er lässt sich einfach nicht vom Fruchtfleisch trennen und somit kann man das Ganze dann eigentlich nur noch in die Tonne treten. Zum Backen also völlig ungeeignet, obwohl sie geschmacklich wirklich sehr lecker sind.

Montag, 28. September 2015

Kekse mit Apfelfüllung


Dieses Rezept habe ich auf einem italienischen Back-und Kochblog entdeckt. Da ich leider kein italienisch kann, obwohl Italien ja eigentlich zu einem meiner Lieblings-Ländern gehört, habe ich mit Hilfe des Google-Übersetzter dieses Rezept übersetzt.
Das übersetzten ist ja eigentlich völlig problemlos. Text kopieren, beim "Übersetzer" einfügen, auf italienisch-deutsch stellen und los. Leider kommt meist so ein Quatsch dabei heraus, dass man nicht mal im Entferntesten ahnt, was eigentlich gemeint ist. Ich war überrascht, denn diesmal war das Resultat doch ziemlich verständlich.

Natürlich hab ich, wie fast immer, ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Wer lieber das Original-Rezept backen möchte und italienisch kann, der folgt jetzt einfach dem Link: blog.giallozafferano.it

Mir gefallen diese mit Apfel gefüllten Kekse sehr gut. Der Teig schmeckt, die Füllung ebenfalls und die Herstellung lässt sich auch ganz gut bewältigen.
Am Backtag sind sie knusprig/mürbe und am nächsten Tag weich und köstlich. Mir haben sie am zweiten Tag etwas besser geschmeckt ;-)

Donnerstag, 24. September 2015

Haferflocken-Streuselkuchen mit Pflaumen



Ich weiß genau, was Ihr jetzt denkt... schon wieder Pflaumenkuchen ? Ja, ganz richtig, schon wieder Pflaumenkuchen !!
Erstens ist ja nun mal noch Pflaumenzeit, zweitens hatte ich noch ein paar wirklich schöne Pflaumen da und drittens habe ich zufällig dieses Rezept in der September/Oktober Ausgabe der EDEKA Zeitschrift  „mit Liebe - das Genussmagazin“ entdeckt.
Es ist zwar ein Rezept von Sanella, die ich aber, wie ich gestehen muss, durch Butter ersetzt habe. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, ich hatte einfach keine vorrätig.
Dann habe ich, wie fast immer, den Zucker etwas reduziert und noch ein Ei mit in den Teig getan ;-) Er war mir ohne irgendwie zu bröselig..
Die Haferflocken in dem Teig machen sich übrigens ausgesprochen gut und er hat uns super geschmeckt. Er ist frisch aus dem Ofen sehr knusprig und einen Tag später etwas weicher, aber geschmacklich immer noch sehr lecker. Den Teig werde ich sicher nochmal für andere Früchte benutzen.
Das nächste mal wird´s wahrscheinlich ein Apfelkuchen ;-))

Mittwoch, 2. September 2015

Chocolate-Chip-Cookies nach "Roy Fares"



In meinem Bananenkuchenpost hatte ich es ja schon kurz das Buch "United States of Cakes" von Roy Fares erwähnt.
Ehrlich gesagt, hatte mich bisher immer der Preis vom Kauf des Buches abgehalten. Da es aber bereits seit Erscheinen in meiner Wunschliste von Amazone geparkt war, konnte ich dann irgendwann doch nicht mehr anders...es landete in einem schwachen Moment in meinem Einkaufswagen ;-)
Und ich bin wirklich begeistert. Ich persönlich finde zwar, dass man auch mit weniger Bildern vom Autor ausgekommen wäre, aber das tut den Rezepten natürlich keinen Abbruch ;-)

Mit den überaus leckeren Cookies habe ich erstmal den Anfang gemacht und ich denke, die anderen Rezepte werden so nach und nach folgen.
Allerdings musste ich, wie fast immer bei den amerikanischen Rezepten, die Zuckermengen um einiges reduzieren.

Montag, 31. August 2015

Bananen Streuselkuchen mit Walnüssen


Nach der misslungenen Möhren-Walnuss-Torte mit Heidelbeeren von "lecker.de" habe ich mir geschworen nie wieder etwas von dort zu backen. Dummerweise hatte ich mir noch ein Rezept von dort ausgedruckt, das ich eigentlich unbedingt mal ausprobieren wollte.
Eben den besagten Bananenkuchen. Ich war nach der Pleite mit der Torte natürlich etwas skeptisch, aber ich dachte mir: O.K. eine zweite Chance gebe ich lecker.de noch..

Er sollte nämlich einer der "Arbeits-Geburtstagslagen-Kuchen" für meinen Freund werden. Da wollte ich natürlich Qualität abliefern und nicht irgendeinen Klietschkuchen. Zusätzlich habe ich dann noch den leckeren Streuselteig mit Pflaumen und die Chocolate-Chip-Cookies aus meinem neuen Backbuch von Roy Fares "United States of Cakes" gebacken. Dazu aber demnächst mehr in dem Cookie Post ;-)

Vorweggenommen, der Kuchen ist super geworden. Sowas von zart, saftig und luftig, einfach nur lecker. Und das sage ausgerechnet ich, die eigentlich für Bananen nicht so wirklich viel übrig hat. Das einzig belastende dabei war, die Banenen reifen zu lassen. Den Geruch der reifen Bananen in meiner Küche fand ich nämlich nicht so prickelnd.

Möhren-Walnuss-Torte mit Heidelbeeren



 oder: was für ein doofes Rezept !

Aber von Vorne: Anlässlich des Geburtstages von meinem Schatz, hatte ich mir überlegt ihm eine kleine, süssse, schnuckelige Torte zu backen.

Ich muss schon zugeben, bis jetzt kam er ja immer viiiiel zu kurz. Für andere backe ich die schönsten Kuchen und Torten und er geht immer leer aus. Nee, dachte ich mir, so geht das nicht mehr weiter ;-))

Nach kurzem googeln bin ich bei lecker.de über diese, wie ich da noch dachte, schöne kleine Torte gestolpert und habe mich kurzerhand (leider) für sie entschieden. Weiteres googeln hätte mich nur zweifeln lassen und mir wäre die Wahl zwischen all den tollen Torten-Rezepten wieder unendlich schwer gefallen.. Heute weiss ich, ich hätte weiter googeln sollen...

Montag, 24. August 2015

Streuselteig mit Pflaumen


So.... hiermit erkläre ich meine "Backpause" offizielle für beendet !! ;-))

Natürlich lasse ich es trotzdem erstmal gaaaaaanz langsam angehen und habe mich „nur“ an einen Streuselteig gewagt. Da es ja leider überall schon wieder  Pflaumen zu kaufen gibt (für mich ist das immer ein Zeichen für den Herbst, den ich eigentlich noch so gar nicht haben will), habe ich sie zwischen die Streusel gelegt und es mir damit zugegebener Weise schon ganz schön einfach gemacht. Lecker war er aber trotzdem und ich werde ihn demnächst sicher auf jeden Fall nochmal backen.
Vor allem weil er wirklich schnell gemacht ist.


Freitag, 21. August 2015

Bootsfahrt auf dem "Kanal du Midi"


Nach zwei Wochen in "Biscarosse" an der französischen Atlantikküste, hatten wir glücklicherweise noch immer eine Woche Urlaub vor uns. In der wollten wir mit einem gemieteten Hausboot auf dem „Kanal du Midi“ umher shippern.
Aber erstmal hiess es vom Atlantik Richtung Mittelmeer düsen (ca. 500 Km). Die Fahrtzeit betrug ungefähr 5 Stunden, also gar nicht mal soooo schlimm.

Los gehen sollte es in „Port Cassafieres“. Dort angekommen wartete auch schon unser kleines schnuckeliges Boot auf uns.
Der Empfang vom Personal der Bootsvermietung "le boat" war super freundlich. Man kann sich hier völlig easy in Englisch oder sogar in Deutsch verständigen. Wir waren wirklich positiv überrascht.
Schnell die Formalitäten erledigen und dann hieß es auch schon Sachen, wie Reisetasche und mitgebrachte Lebensmittel auf´s Boot laden, das Auto auf dem abgeschlossenen Parkplatz abstellen und auf die Einweisung warten.
In der Zwischenzeit konnte man sich schon mal alleine mit dem Boot vertraut machen und die mitgebrachten Sachen verstauen.


die Schlafkajüte

Die Küchenzeile

Toilette und Dusche

Die Einweisung war kurz und schmerzlos. Es wird durchs Boot gelaufen, dabei erklärt wie das mit der Elektrizität, dem Klo und der Dusche funktioniert und dann ging´s ab nach oben zum Steuerstand. Unser Boot hatte übrigens auch unter Deck einen Steuerstand, von dem der Motor an und ausgeschaltet wurde. Dann gibt es fünf Minuten Fahrschule für den Kapitän ;-) Vorwärts aus der „Parklücke“ raus, ein Stück vorwärts/rückwärts fahren, wenden und wieder in die „Parklücke rein...fertig.
Es wird einem noch das Vertäuen erklärt und die Klappe zum Motorraum gezeigt. Das war´s..

Und dann ging sie auch schon los die Fahrt :-) Ahoi !

Für die Tourenplanung bekommt man natürlich jede Menge wasserdichtes Kartenmaterial mit. Da wir uns schon vor der Reise entschieden hatten Flussaufwärts zu fahren, konnten wir ohne lange zu überlegen starten. Die erste halbe Stunde hat man übrigens damit zu tun, mit dem Boot geradeaus fahren zu lernen. An der Schlangenlienenfahrt erkennt man die "Anfänger" und kann sich später lachend daran zurück erinnern: so ist es uns auch ergangen ;-)


Die erste Schleuse lässt dann auch nicht lange auf sich warten. Ich war schon mächtig aufgeregt, schließlich hatte ich noch nie geschleust...
Auf dem Hinweg wurden wir von unten nach oben geschleust, was uns am Anfang doch etwas Probleme bereitet hat. Ich bin ja schließlich kein professioneller Lassowerfer bzw. Cowboy und entsprechend  hat es dann auch ausgesehen, als ich versucht habe aus 4 Metern Tiefe das Tau nach oben um den Poller zu werfen ;-)
Bei den nächsten Schleusen bin ich dann meist vorher von Bord und zur Schleuse vorgelaufen. Habe das geworfene Tau von meinem Freund gefangen, in Ruhe um den Poller gelegt und bin dann, nachdem das Boot nach oben gestiegen war, wieder an Bord gegangen...na geht doch.


Nach drei Schleusen hatte zumindest ich ersteinmal die Nase voll und wir haben angelegt und unsere erste Nacht an Bord vorbereitet. Wir haben „wild“ angelegt, was an fast allen Stellen am Ufer erlaubt ist (ansonsten ist es ausgeschildert).


Am nächsten Tag stand uns dann die Schleusentreppe von „Fonserannes“ bevor. Na ich war vielleicht nervös. Immerhin überwindet man hier, in 6 bzw. 8 Schleusenkammern hintereinander, ca. 21 Höhenmeter. Es ging alles gut und nachdem wir dann auch noch die anderen Schleusen hinter uns gebracht hatten, war erstmal für 54 Kilometer frei Fahrt angesagt. Keine Schleusen...toll...
Bis zum Rückweg ;-)



Unterwegs haben wir uns viele kleine schöne Orte angesehen (z.B. Capestang, le Someil, Paraza...), Märkte besucht, eine Weinprobe gemacht, französischen Spezialitäten probiert und die gemütlich an uns vorbeiziehende Landschaft auf dem Boot genossen. Es war wirklich super schön.




Unsere Tour startete, wie Anfangs erwähnt, in Port Cassafiere und endete auch dort. Umgedreht haben wir vor der Schleuse "Argens" (der nächste Ort wäre dann "Homps" gewesen) und haben auf dem Rückweg in "Portirangnes" Halt gemacht. Wir wollten nämlich unbedingt noch im Mittelmeer baden gehen. Naja, nach dem tollen Strand am Atlantik, waren wir dann doch etwas enttäuscht.



Den vorletzten Tag ging es dann noch an unserem Heimathafen vorbei bis nach "Agde". Eine schöne Stadt, in der es unglaublich viel zu sehen gibt. Angeblich ist sie sogar die älteste Stadt Frankreichs, was übrigens auch Marseille von sich behauptet ;-)) Das Besondere sind die vielen Lavastein-Gebäude in der Altstadt.

der Markt in Agde

Schnappschüsse in Agde
Das war dann leider auch unsere letzte Station und wir sind noch am selben Tag nach Port Cassafiere zurück gefahren und haben dort im Hafen unsere letzte Nacht verbracht. So konnten wir Abens schon etwas Gepäck ins Auto laden und hatten es am nächsten Morgen leichter beim auschecken.

Trotz unserer gestohlener Fahrräder in Beziérs (die gebuchte Fahrrad Versicherung hat sich damit auf jeden Fall ausgezahlt ;-)), meinem verletzten Fuß (weil ich zum festmachen auf ein Stück Rasen gesprungen bin, der keiner war), eines nächtlichen Besuchs von einem Unbekanntem auf unserem Boot (ganz schön unheimlich), hat es uns so viel Spaß gemacht, dass wir das auf jeden Fall wiederholen wollen.
Für mich und meinen Freund war es einer der entspanntesten Urlaube, trotz der doch manchmal aufregenden Schleusen und Erlebnisse. Wir werden noch lange dran zurückdenken..

Abschließend noch ein paar schöne Bilder aus Béziers für Euch :-)




Eure LisaCuisine


P.S. natürlich gibt es bei aller Schönheit auch einen Wermutstropfen. Die Platanen entlang des Kanal du Midi, die für den angenehmen Schatten während der Fahrt sorgen, gehen an einer noch unbekannten Krankheit ein. Das heißt, das für den Kanal typisch Platanen gesäumte Ufer, wird wohl in der Form bald nicht mehr vorhanden sein. Teilweise wurde bereits neu aufgeforstet auch mit anderen Laubbäumen. Man kann nur hoffen, das es gelingt..

abgestorbene Platanen

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