Mittwoch, 18. Februar 2015

Echte "Ofen-Berliner"



Eigentlich ist die Fastnacht ja heute (Aschermittwoch) vorbei, aber mir war nun mal gerade jetzt nach einem leckeren „Berliner“. Nur zur Info: bei uns heißen sie übrigens "Pfannkuchen". Ein Berliner würde doch nie einen Berliner essen ;-)
Und um mal ehrlich zu sein, Fasching und Berlin passen ja nun so gar nicht zusammen.
Was Fasching betrifft bin auch ich, zugegebener Maßen, leider eine absolute Spaßbremse.. Helau !
Ach nee, heißt ja bei uns „Hei-Jo“... ähm, das musste ich jetzt erstmal schnell googeln, hätte ich so natürlich nicht gewusst.

Das Rezept habe ich übrigens durch Zufall bei YouTube, in einer amerikanischen Version, entdeckt und war davon gleich ziemlich angetan. Das musste es doch auch irgendwo in einer deutschen Version geben ? Und was soll ich Euch sagen, beim zufälligen vorbeischauen auf einem meiner Lieblingsblogs („herrgruenkocht“ auch wenn ich keine Vegetarierin bin, finde ich seinen Blog total toll) habe ich dieses Rezept gefunden. Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich nur wissen, wie es Prof. Caprese so geht ;-)
Ich habe zwar noch weitere Recherchen betrieben , bin dann aber doch bei Herrn Gruen seinem Rezept hängengeblieben, mit minimalen Änderungen. Vielen Dank dafür :-)


Zutaten: 

350 g Mehl (Type 550)
1 Pck. Trockenhefe (die hatte ich noch da, sonst nehme ich auch lieber frische)
4 – 5 EL Zucker
1 Prise Salz
150 ml lauwarme Milch
1 Ei (m)
2 EL flüssige Butter

40 g flüssige Butter zum bestreichen nach dem backen
6 EL Zucker zum wälzen

Für die Füllung:

ca. ½ Glas Pflaumenmus

Man kann natürlich jede x-beliebe Marmelade, Pudding, Schokocreme, oder...oder.. nehmen.

Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und der Prise Salz in einer Schüssel mischen. Das Ei und die lauwarm erhitze Milch dazugeben. Nun alles mit dem Knethaken des Rührgerätes kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun die flüssige Butter dazugeben und das Ganze für ca. 8 – 10 Minuten weiterkneten.
Da ich noch keine „KichenAid“ besitze, war das mit dem Handrührgerät echte Schwerstarbeit.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus dem Teig kleine Bälle formen. Bei mir kamen 15 Stück heraus. Ich fand die Größe für Pfannkuchen ideal.


Mit einem trockenen und sauberen Handtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Sie haben sich in der Zeit ungefähr verdoppelt.


Kurz vor Ende der Stunde, den Backofen auf 180 Grad vorheizen und das Blech auf mittlerer Stufe in den Ofen schieben. Für 10 Minuten backen, dabei aber aufpassen, dass sie von unten nicht zu dunkel werden. Das geht nämlich leider ziemlich schnell.

Aus dem Ofen holen und sofort mit dem Backpapier vom Blech ziehen, damit sie von unten keine weitere Hitze mehr bekommen. Etwas auskühlen lassen.


Währenddessen eine „Backspritze“ mit der gewünschten Marmelade befüllen. Die Spitze bis zur Mitte des Gebäcks einstechen und in die lauwarmen Berliner etwas von der Füllung geben.


Mit der flüssigen Butter bestreichen und im Zucker wälzen.

Mein Tipp zum wälzen: Einen Gefrierbeutel mit Zucker füllen den Pfannkuchen hineinlegen, Tüte oben zuhalten, schütteln und schon ist der gesamte Berliner mit Zucker umhüllt. Toll, oder ? ;-)


Bis zum vollständigen auskühlen auf ein Kuchengitter legen.


Ich habe sie anschließend in luftdichte Behälter verpackt, damit sie bis zum nächsten Tag frisch bleiben.


Sie waren schon ganz schön lecker, aber natürlich kann man sie mit den in Fett gebackenen "Berlinern" nicht vergleichen. Diese hier sind viel lockerer, weicher, luftiger und in keinster Weise fettig. Backt sie nach und entscheidet selbst...

Na dann Helau, Alaav oder von mir aus auch Hei-Jo ;-)



Eure LisaCuisine

Kommentare:

  1. Mmh, schöne glatte Oberfläche, tolle Bräune und diese feine Krume. Da werde ich schwach. Dein Hefeteiggebäck sieht zum Reinbeißen aus!
    Wird demnächst (März) getestet.^^
    Diesen Monat möchte ich noch mein Buch durchbekommen. :-P
    Liebe Grüße, Mari

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  2. Daaaanke für das Kompliment. Darüber freue ich mich natürlich ganz besonders :-))
    Ich werde sie demnächst auch wieder backen, weil sie lecker und eigentlich auch ganz problemlos zu machen sind.
    Viel Spaß beim Buch "durchbacken" ;-)

    Liebe Grüße
    Lisa

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