Donnerstag, 14. August 2014

Matcha-Muffins mit weißer Schokolade

Mein erster Backversuch mit Matcha-Tee



Durch meine Freundin Mari, habe ich den Matcha-Tee eigentlich erst so richtig kennengelernt. Ich hatte vorher zwar schon mal davon gehört, wusste damit aber eigentlich nichts so wirklich anzufangen. Mittlerweile trinke ich super gerne eine Matcha-Latte mit Sojamilch...hmmm...lecker.

Da es mit Matcha auch unheimlich viele tolle Backrezepte gibt, habe ich mich für den Anfang mal an ein paar Muffins mit weißer Schokolade gewagt. Ich habe dazu ein Rezept von Cynthia Barcomi (Cappuccino Chip Muffins) einfach mit Matcha Tee, anstatt mit Espressopulver und Kaffeepulver gebacken und weiße Schokolade statt dunkler benutzt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, jedenfalls für den Anfang ;-)) Allerdings habe ich bei der Zubereitung einen wirklich doofen Fehler gemacht, der die Konsistenz doch leider etwas negativ beeinflusst hat. Davon in der Rezeptbeschreibung dann mehr.

Wenn Ihr mal so richtig perfekte Muffins sehen sollt, dann schaut einfach mal bei Mari vorbei Matcha White chocolate Muffins :-))

Gekauft habe ich den Match zum backen übrigens im matchashop.de Berlin. Ich wurde dort sehr nett beraten und bin auch mit der Qualität des Tees super zufrieden. Ich habe für die Muffins übrigens den
"Bio Matcha cooking Basic" benutzt.
Demnächst folgen dann weitere Backversuche damit ;-))



Zutaten:

250 ml Milch
125 g zerlassene Butter
1 Ei (ich habe ein L Ei genommen)

350 g Mehl
130 g Zucker
2,5 TL Backpulver
1 EL Matche-Tee
eine Prise Salz

100 g weiße Schokolade grob gewürfelt oder gehackt.

Als erstes die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Schokolade würfeln oder hacken und beiseite stellen.


Ein Muffinblech fetten oder mit Förmchen bestücken.


Die Milch, die abgekühlte Butter und das Ei miteinander verquirlen. Das spritzt ziemlich, deshalb eine Schüssel mit Spritzschutz oder einen hohen Behälter benutzen.
Und hier kommt dann auch schon mein Fehler. Ich war zu faul die Butter zu schmelzen, sondern hatte zimmerwarme, sehr weiche Butter genommen. Da meine Milch aus dem Kühlschrank kam, hat sich die Butter mit der kalten Milch natürlich nicht verbunden.. Es entstanden hässliche Klümpchen. Ich glaube mit der geschmolzenen, abgekühlten Butter, wäre es mir wohl genauso ergangen. Also, keine kalte Milch verwenden !! Hätte ich ja auch so drauf kommen können...


Jetzt Mehl, Zucker, Bachpulver, Salz und den Matcha Tee in einer Rührschüssel gut mischen.


Die Milch-Mischung dazu gießen und nur kurz verrühren, bis alles gerade so vermischt ist. Bei mir hat es wegen der etwas klumpigen Mischung leider länger gedauert, was dann wohl die Muffins hat etwas klitschig werden lassen. Nun die gehackte Schokolade unterheben.


In die vorbereiteten Muffinförmchen füllen. Bei mir hat die Teigmenge für 14 Muffins gereicht. Leider mehr als ein Muffinblech aufnehmen kann, also musste ich noch zwei extra abfüllen.


In den auf 190 Grad vorgeheizten Ofen schieben und für 18 - 20 Minuten backen. Ich habe die Hitze nach 10 Minuten auf 180 Grad reduziert, da sie mir schon zu braun wurden. Hier unbedingt auch den Stäbchentest machen.
Kurz in der Form stehen lassen und dann die einzelnen Muffins auf ein Kuchenrost stellen und vollständig erkalten lassen.



Geschmacklich fand ich sie schon ganz gut. An der Konsistenz wird gearbeitet ;-)




Eure LisaCuisine

Kommentare:

  1. So, höchste Zeit hier mal wieder meinen Kommentarbedarf nachzuholen :) Ich war schon viel zu lange nicht mehr hier und komme aus dem Staunen, bei all den leckeren neuen Rezepten, kaum mehr raus! Der Zufall will es, dass ich mir gerade erst gestern einen Beutel Matcha bestellt habe. Schon soo viel habe ich darüber gelesen, aber selber noch nie damit gekocht - das soll sich nun ändern! Und deine Muffins hier liegen schon mal in der Pole Position ;)

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    1. Wenn Dir Matcha schmeckt, dann bis Du bei den Muffins an der richtigen Adresse :-)
      Allerding muss ich noch an der "fluffigkeit" arbeiten. Hatte ja einen kleinen, folgenschweren Fehler bei der Zubereitung gemacht, aber geschmeckt haben sie trotzdem. Sogar den nicht Matcha-Kennern ;-)
      Mal sehen was ich als nächstes damit backe. Schwanke noch zwischen Brownies und Marmorkuchen..

      LG Lisa

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