Donnerstag, 22. September 2016

One Pot Pasta



Oder: warum schmeckt sie mir eigentlich nicht ??

Man kommt ja mittlerweile an diesem Gericht gar nicht mehr vorbei. Sobald man ein Rezept mit Nudeln sucht, "plingt" auch schon "One Pot Pasta" auf.

Und warum schmeckt mir das nicht ? Ganz einfach: es wird alles nur gekocht...
Ich aber finde, das man Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anbraten muss. Nur so entstehen die viel gerühmten "Röstaromen". Da kann man noch soviel Chili, Pfeffer, Salz und Kräuter dran tun, es ist und bleibt fad.
Ich würde die Zwiebeln, den Knoblauch und das Gemüse nächstes Mal in der Pfanne anbraten und anschließend mit den Nudeln kochen...Nur ist es dann keine "One Pot Pasta" mehr.

Weil man beim Kochen Zeit spart, verzichtet man dafür auf Geschmack ? Nee, ich will das nicht.

Ich weiß, das ich mir jetzt sicher den Zorn der Leute zuziehe, die davon ganz begeistert sind. 
Aber hey Leute, das ist auch O.K. Es muss ja schließlich auch verschiedene Geschmäcker geben, oder ? Wäre ja auch total langweilig, wenn wir alle das gleich mögen würden.

Für wen das lecker ist, bitte gerne. Für mich aber nicht ! 

Da es nicht meins war, werde ich hier auch kein genaues Rezept posten, sondern nur ein kurzen Überblick der Zutaten geben:


Zwei Möhren in dünne Scheiben geschnitten
eine gehackte Knoblauchzehe
frische Champignons in Scheiben geschnitten
ein paar halbierte Cocktailtomaten
eine Zwiebel in dünne Scheiben geschnitten
eine Zucchini halbieren und in Scheiben geschnitten
mehrere Blätter Basilikum
getrocknete Chilischote
Pfeffer
Salz
Nudeln bzw. Spaghetti
Wasser



Alles zusammen in einen ausreichend großen Topf geben und mit Wasser aufgießen. Solange köcheln, bis die Nudeln weich sind. Evt. noch etwas Wasser angiessen. Bei mir war das aber nicht nötig.

Na dann "Guten Appetit"...oder auch nicht ;-)


Eure LisaCuisine

Na immerhin sieht es ganz lecker aus ;-)



Mittwoch, 21. September 2016

Pflaumenmus im Backofen gekocht



Aus persönlichen, leider traurigen Gründen, war es hier eine ganze Weile still...

Das wird sich ab jetzt aber wieder sowas von ändern, sag ich Euch :-)

Nach und nach werde ich versuchen wieder etwas aufzuholen und meinen sträflich vernachlässigten Blog etwas mehr zu beleben ;-)

Anfangen will ich deshalb mal gaaaanz langsam mit einem ziemlich einfachen, aber etwas mit Geduld verbundenem Rezept....das PFLAUMENMUS !!

Ich weiß schon gar nicht mehr wie viel Jahre ich keines mehr gekocht habe ?
Das letzte selbstgemachte Pflaumenmus habe ich voriges Jahr aufgegessen und das war so ca. sechs Jahre alt. Ja, ihr habt richtig gelesen: 6 Jahre ! Ich persönlich finde ja, je älter es ist, umso besser schmeckt es. So wie bei einem guten Wein ;-)

Bei uns werden die Pflaumen in einem Bräter im Backofen geschmort und zwar so lange, bis nur noch eine dunkle aromatische Paste übrig bleibt. Die Flüssigkeit sollte zum größten Teil verkocht sein. Ganz im Gegensatz zum gekauften, das mir meist viel zu flüssig ist.
Ist natürlich alles reine Geschmackssache, aber ich bzw. wir mögen es so am liebsten.

Meine Uroma und meine Mutti haben es schon so eingekocht und ich habe das von Ihnen übernommen. Natürlich ist es mit den heutigen Gegebenheiten, wie z.B. Umluft doch viel weniger zeitaufwändig.
Früher hat das Einkochen im Gasherd den ganzen Tag gedauert und man musste viel öfter rühren, damit nichts anbrennt. Die letzten paar Stunden wurde dann sogar die Backofenklappe etwas offen gelassen (meist wurde ein Holzlöffel zwischengeklemmt), damit die Flüssigkeit besser verdampfen kann.
Für mich als Kind war es auf jeden Fall immer ein kleines Event, wenn Pflaumenmus eingekocht wurde.

Da die Zwetschgen am Baum meiner Eltern schon fast überreif waren, bot es sich geradezu an, daraus Mus zu kochen..
Die Früchte sollten auch sehr reif sein, damit das Mus auch schön aromatisch wird.
Ich habe jetzt nur der Richtigkeit halber "Zwetschgen" geschrieben, da meinen Eltern nämlich keinen Pflaumenbaum, sondern einen Zwetschgenbaum besitzen. Natürlich ist es völlig egal, ob Ihr Zwetschgen oder Pflaumen dafür nehmt.


Zutaten:

3,2 Kilo entsteinte (!) Zwetschgen oder Pflaumen
Wie viel sie mit Kernen gewogen haben weiß ich leider nicht..

1/2 kleines Glas Wasser
2 Nelken
1 gestr. TL Zimt
100 g Zucker

Drei bis vier saubere und sterile Twist-Off Gläser.


Als erstes den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Nach 1,5 Stunden auf 150 Grad Umluft schalten. Habe ich auch im Rezept an der richtigen Stelle vermerkt.

Die Pflaumen entkernen und in einen Bräter geben. Das halbe Glas Wasser drüber giessen und das Ganze auf der zweite Schiene von unten in den Ofen schieben. Ich habe darunter zusätzlich noch ein Blech gelegt. Sollte etwas überkochen, so hat es man es nämlich nicht direkt auf dem Herdboden kleben, sondern nur auf dem Blech.



Alles für 1,5 Stunden vor sich hin köcheln lassen, bis die Pflaumen/Zwetschgen  etwas zusammengefallen sind.
Jetzt die Nelken, den Zimt und den Zucker einrühren und den Backofen auf 150 Grad Umluft schalten und das Ganze für ca. 4 Stunden köcheln lassen. Alle halbe Stunde mit einem Holzlöffel gut umrühren. Die letzte halbe Stunde bitte öfter mal nachschauen und aufpassen, das nichts anbrennt..
Die Einkochzeit richtet sich natürlich nach der Konsistenz, die man erreichen will. Wenn man es flüssiger haben möchte, dann einfach kürzer einkochen.

Anschließend das Mus in die sterilisierten Gläser geben und mit dem Deckeln fest verschliessen. Für ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen, wieder umdrehen und auskühlen lassen.

Fertig ist das Pflaumen-bzw. Zwetschgenmus.



Im Nachhinein fand ich es eigentlich gar nicht mehr so zeitaufwendig. Sollte ich nächstes Jahr wieder so schöne überreife Pflaumen/Zwetschgen bekommen, werde ich sicher wieder Mus daraus kochen.



Eure LisaCuisine

Montag, 18. Juli 2016

Aprikosen-Streuselkuchen



Ich liiiiiiebe Streuselkuchen und Aprikosen sowieso..und wenn dann noch beides aufeinander trifft, dann ist das einfach für mich durch nichts zu toppen.

Da ich mir neulich viel zu viel von den gut aussehenden Aprikosen gekauft hatte, bot sich die Gelegenheit regelrecht an, diesen wirklich super leckeren Kuchen zu backen.


Schnell noch die anderen Zutaten gecheckt und ja, es war alles da. Los geht´s..

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