Donnerstag, 14. Mai 2015

Rhabarbersirup



oder: Was könnte man denn noch so schönes aus Rhabarber zaubern ?

Diese Frage habe ich mir nämlich letzte Woche gestellt, nachdem ich im Supermarkt mal wieder nicht an dem gut aussehenen Rhabarber vorbeigehen konnte ;-)
Zu Hause angekommen, fiel es mir beim öffnen meiner fertig gekauften Rhabarber-Schorle wie Schuppen von den Augen. "Das ist es !" dachte ich mir. Einfach einen Sirup daraus kochen und zum genießen mit kaltem Mineralwasser auffüllen...fertig.
Flaschen hatte ich auch genug da, die waren mir bei meinem letzten IKEA Besuch, einfach so über den Weg gelaufen und mussten, wie "STELNA", natürlich mitgenommen werden...Übrigens haben die Flaschen den witzigen und auch irgendwie zutreffenden Namen: KORKEN :-)

Da ich ja des öfteren bei "Herr Gruen kocht" vorbeischaue, fiel mir ein, dass ich bei Ihm schon mal so ein Rezept gesehen hatte. Und Bingo, auf Herrn Grün ist Verlass ;-)

Ich habe das Rezept von ihm verdoppelt und etwas weniger Zucker genommen, dafür aber den ganzen Inhalt einer halben Vanilleschote... ähm, was eindeutig doch etwas zu viel war. Tja, das kommt davon, wenn man an Rezepten rumändert ;-)
Das nächste Mal würde ich noch etwas weniger Zucker nehmen und wie angegeben, zwei Esslöffel Vanillezucker. Eben so, wie es Herr Gruen gemacht hat. Tja, das kommt davon, wenn man an Rezepten rumändert ;-)

Zutaten:
 

1 kg Rhabarber 
450 g Zucker 
Inhalt einer ½ Vanilleschote (oder doch besser 2 EL Vanillezucker ;-) 
600 ml Wasser

Von dem Rhabarber die Blätter entfernen und die Enden abschneiden, so das nur noch der pure Stil übrig bleibt. Wenn Ihr einen schönen rosa Sirup bekommen wollt, dann bitte nicht schälen, sondern einfach nur in ca. 1 cm lange Stücke schneiden.



Mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und ca. 15  Minuten sanft schmoren lassen.

Wenn der Rhabarber weich ist, portionsweise auf ein feines Sieb geben und den austretenden Saft in einem anderen Topf auffangen.


Ich habe das Mus zusätzlich noch mit Hilfe eines Löffel ausgedrückt, damit auch noch der letzte Rest Saft herauskommt. Das habe ich dann entsorgt, denn es sah irgendwie nicht wirklich appetitlich aus ;-)

Zu dem Saft nun den Zucker und den Inhalt der halben Vanille-Schote geben. Das Ganze für ca. 15 Minuten leicht einköcheln lassen.


Anschließend in die vorher sterilisierte Flasche füllen und mit dem Bügelverschluss gut verschließen. Ich habe dazu einen Trichter benutz, so ging das alles ohne große Kleckerei von statten.
Das war es dann auch schon..

Mit kaltem Mineralwasser gemischt, ein echter Genuss..
Eins steht fest, fertig gemischte Rhabarber-Schorle kaufe ich sicher nicht mehr ;-)

Tip: Wenn Ihr die Flasche einmal geöffnet habt, dann besser im Kühlschrank aufbewahren.


Eure LisaCuisine


Das Rezept für den Limetten-Minz Sirup folgt demnächst :-)

Mittwoch, 13. Mai 2015

Rhabarber-Erdbeer Marmelade


Da ich Rhabarber liebe und die Zeit doch immer ziemlich kurz ist, an dem es ihn gibt (kommt mir jedenfalls so vor ;-)), habe ich mir überlegt für meinen Vorrat etwas Marmelade daraus zu kochen. Zufällig hatte ich gleichzeitig auch noch ein paar Erdbeeren gekauft, die eigentlich zum naschen gedacht waren, aber einige davon sind dann letztendlich doch mit in die Marmelade gewandert. Ich glaube, das war eine gute Entscheidung, denn was ich beim kosten so geschmeckt habe.. einfach lecker.

Habe das ganze mit  3 : 1 Gelierzucker gekocht, damit die Marmelade nicht zu süß wird und weil ich noch etwas vom Vorjahr übrig hatte ;-)
Wenn man es hingegen etwas  süßer mag, dann sollte man lieber den 2 : 1 nehmen oder den ganz normalen 1 : 1 Gelierzucker. Das liegt also ganz bei Euch. Die jeweilige Anleitung, wie damit umzugehen ist, findet Ihr auf der Packung.

Wie viel genau dabei heraus kommen ist, kann ich nur vage sagen, da ich verschiedene Glas-Größen benutzt habe. Das abgebildete Glas fasst 150 ml. Ich schätze, es hätte ca. 5 - 6 Gläser dieser Größe ergeben.

Montag, 11. Mai 2015

Käsekuchen im Glas mit Rhabarber-Kompott



Seit meinem letzten IKEA Besuch, befinden sich nun auch ein paar "STELNA" in meinem Besitz, um genauer zu sein: zehn Stück. Das sind diese schönen und schlichten Glas-Tassen, mit einem Fassungsvermögen von ca. 230 ml. Geplant war der Kauf (wie fast immer bei IKEA) nicht, aber was sollte ich machen, sie waren einfach zu preiswert, um sie stehen zu lassen...verständlich oder ? ;-))

Tja, aber was macht man jetzt damit ? Vielleicht ein Dessert servieren, oder doch lieber kleine Kuchen darin backen...? 
Da fiel mir ein, dass ich schon öfters von „Käsekuchen im Glas“ gehört und gelesen hatte und ich war ziemlich sicher, in meiner losen Zettelsammlung genau so ein Rezept zu finden...und richtig.
Damit ist dann auch wieder ein Zettel meiner endlosen Sammlung abgearbeitet ;-)

Mikrowellengeeignet sollten sie ja angeblich sein, aber Backofenfest ? Um das herauszufinden, gab es nur eins: Backen ! Und was soll ich Euch sagen, es hat super funktioniert. Kein Glas geplatzt und der Käsekuchen darin, super lecker.
Die Masse reicht für zehn halb volle "Stelna". Da ich noch Rhabarber-Kompott oben drauf tun wollte, war das für mich O.K. Wer sie höher gefüllt haben möchte, sollte die Anzahl reduzieren, oder einfach mehr von der Käsemasse anrühren.

Dienstag, 28. April 2015

Apfelkuchen mit Marzipanguss


Außer Erdnussbutter Keksen, Rhabarber-Buttermilch Muffins und den Käsekuchen im Glas mit Rhabarber-Kompott, sollte es auch noch etwas anderes fruchtiges zu meinem Geburtstag geben.
Und was geht immer..? Genau: Apfelkuchen ;-)

Mal kurz gegoogelt und dabei fiel mir bei Diamant-Zucker dieses leckere Rezept auf. Marzipan hatte ich noch genug da und damit war die Entscheidung getroffen.
Nächstes mal werde ich den Kuchen zur Abwechslung mit Rhabarber backen. Müsste eigentlich auch ganz gut schmecken.

Sonntag, 26. April 2015

Knusprige Erdnussbutter Kekse



oder: endlich mal ein wirklich  „Keksstempel“ taugliches Rezept, das auch schmeckt.

Also diese Kekse sind wirklich super. Nicht nur weil die Keksstempel auch nach dem backen noch super sichtbar sind, sondern weil sie auch noch sehr lecker schmecken.
Ihr wisst ja...Ich und Erdnussbutter, eine nicht enden wollende Liebe ;-))

Das Rezept habe ich übrigens in meiner losen Zettelsammlung gefunden, die ich mir so nach und nach aus dem Internet gezogen habe. Natürlich in der Absicht, alles mal abzuarbeiten bzw. zu backen.. Immerhin ein Zettel weniger... Naja, bei gefühlten 500 Rezepten nicht wirklich ein Fortschritt ;-)

Rhabarber-Buttermilch Muffins


Im Moment weiß ich eigentlich gar nicht so recht, mit welchem Rezept ich anfangen soll. Gebacken habe ich so einiges, komme aber einfach nicht dazu, alles zu posten.
Da mir diese Muffins wirklich gut geschmeckt haben, mache ich jetzt mit Ihnen einfach mal den Anfang ;-)
Das Rezept habe ich auf der Alnatura Seite entdeckt. Es steht dort unter „Apfel-Muffins“.
Da es zu meiner Freude in den Supermärkten schon überall Rhabarber zu kaufen gibt, wurden aus den geplanten Apfel-Muffins einfach diese leckeren „Rhabarber-Muffins“.

Sonntag, 12. April 2015

Capuccino-Zartbitterschokoladen Kekse


...und zu guter Letzt sollte es zu Ostern noch ein paar schokoladige Kekse geben. Auf der Suche nach einem schönen Rezept, fiel mir diese kleine Backbuch in die Hände...und was soll ich Euch sagen, ich wurde doch tatsächlich fündig.


Ich habe das "Espressoplätzchen-Rezept" einfach in ein "Capuccinopläzchen-Rezept" umgewandelt.
Aus diesem Buch werde ich sicher noch öfters etwas backen.

Osterei-Plätzchen mit Zitronenmarmelade


Diese Oster-Kekse waren geschmacklich meine ganz persönlichen Favoriten.
Zumal sie wesentlich einfacher zu verarbeiten waren, als die "Mandelplätzchen". Sie sind lange nicht so zerbrechlich und schmecken dazu auch noch sehr gut. Vor allem wenn man sie mit Marmelade füllt. Ich liebe Marmeladenkekse... Auch dieses Rezept habe ich bei "living at home" gefunden :-)

Zitronige Mini-Mohn-Gugl





Die Mini Gugl hatte ich noch schnell als kleine Zugabe zu dem Osterhasen gebacken. Leider sind mir, beim herauslösen aus der Silikonform, doch einige zerbrochen. Mein Fehler war wohl, anstatt der wie im Rezept angegebenen zwei M-Eier, nur ein L-Ei zu nehmen. Ich dachte, ein etwas größeres Ei würde es auch tun. Tja, falsch gedacht.. Hat leider nicht so ganz funktioniert, denn anscheinend war die Bindungsfähigkeit des Teiges dadurch nicht mehr so gegeben. Geschmeckt haben sie mir aber trotzdem sehr gut.

Bei mir sind aus dem Teig übrigens 30 Mini-Gugl herausgekommen. Da die Silikonform ja nur 24 Stück fasst, habe ich zusätzlich noch eine Metallform (ebenfalls Mini-Gugl) mit 6 x Teig befüllt und neben meine Silikonform aufs Blech gestellt. So musste ich nicht zweimal backen.

Mandelplätzchen


...und gleich hinterher Oster-Rezept Nummer zwei. Hier kam dann teilweise auch mal wieder mein Buchstaben-Keksstempel zum Einsatz.

Diese Mandelkekse sind geschmacklich wirklich lecker, aber leider, leider super zerbrechlich. Meine etwas größer ausgestochenen Schmetterlinge und Möhren sind fast alle zerbrochen. Ich habe sie teilweise nicht mal heil vom Blech bekommen. Den Rest hat es nach dem verzieren bzw. fotografieren erwischt. Der Teig ist lecker, aber einfach zu mürbe.

nach der "Fotoknipsaktion" sind sie leider auch zerbrochen

Die ausgestochenen Ostereier waren die einzigen, die das einigermaßen gut überstanden haben. Das Rezept habe ich übrigens bei „living at home“ gefunden.

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