Montag, 24. August 2015

Streuselteig mit Pflaumen


So.... hiermit erkläre ich meine "Backpause" offizielle für beendet !! ;-))

Natürlich lasse ich es trotzdem erstmal gaaaaaanz langsam angehen und habe mich „nur“ an einen Streuselteig gewagt. Da es ja leider überall schon wieder  Pflaumen zu kaufen gibt (für mich ist das immer ein Zeichen für den Herbst, den ich eigentlich noch so gar nicht haben will), habe ich sie zwischen die Streusel gelegt und es mir damit zugegebener Weise schon ganz schön einfach gemacht. Lecker war er aber trotzdem und ich werde ihn demnächst sicher auf jeden Fall nochmal backen.
Vor allem weil er wirklich schnell gemacht ist.


Rezept für eine 24er Springform:

330 g Mehl
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillin-Zucker
130 g Butter
1 gestr. TL Backpulver
1 Ei
2 EL Pflaumenmus
12 große Pflaumen zum belegen
1 TL Zimt zum bestreuen der Pflaumen (kann aber auch weggelassen werden)


Mehl, Zucker, Butter, Salz und Backpulver grob mit den Händen verkneten. Das Ei dazugeben und nun den Teig zu Streuseln kneten.


Mit einem Drittel davon, den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform belegen.
Mit Pflaumenmus bestreichen.


Die Pflaumen waschen halbieren und den Kern entfernen. Auf den Teig legen und vorsichtig mit etwas Zimt bestreuen. Ich habe die Pflaumen noch zusätzlich geviertelt, da sie doch sehr groß waren.

   


Den restlichen Teig als Streusel auf die Pflaumen geben und in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben.


Für ca. 45 Minuten backen und wenn er schön gebräunt ist, aus dem Ofen holen. Jetzt nur noch abkühlen lassen.


Da ich ihn erst am nächsten Tag serviert habe, waren die Streusel zwar nicht mehr ganz so knusprig wie am Backtag, aber trotzdem immer noch sehr lecker und kein bisschen matschig. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie er weg war ;-)



Eure LisaCuisine

Freitag, 21. August 2015

Bootsfahrt auf dem "Kanal du Midi"


Nach zwei Wochen in "Biscarosse" an der französischen Atlantikküste, hatten wir glücklicherweise noch immer eine Woche Urlaub vor uns. In der wollten wir mit einem gemieteten Hausboot auf dem „Kanal du Midi“ umher shippern.
Aber erstmal hiess es vom Atlantik Richtung Mittelmeer düsen (ca. 500 Km). Die Fahrtzeit betrug ungefähr 5 Stunden, also gar nicht mal soooo schlimm.

Los gehen sollte es in „Port Cassafieres“. Dort angekommen wartete auch schon unser kleines schnuckeliges Boot auf uns.
Der Empfang vom Personal der Bootsvermietung "le boat" war super freundlich. Man kann sich hier völlig easy in Englisch oder sogar in Deutsch verständigen. Wir waren wirklich positiv überrascht.
Schnell die Formalitäten erledigt und dann hieß es auch schon Sachen (Reisetasche und mitgebrachte Lebensmittel) auf´s Boot laden, das Auto auf dem abgeschlossenen Parkplatz abstellen und auf die Einweisung warten.
In der Zwischenzeit konnte man sich schon mal alleine etwas mit dem Boot vertraut machen und die mitgebrachten Sachen verstauen.


die Schlafkajüte

Die Küchenzeile

Toilette und Dusche

Die Einweisung war kurz und schmerzlos. Es wird durchs Boot gelaufen, dabei erklärt wie das mit der Elektrizität, dem Klo und der Dusche funktioniert und dann geht´s ab nach oben zum Steuerstand. Unser Boot hatte auch unter Deck einen Steuerstand, von dem der Motor an und ausgeschaltet wurde. Dann gibt es fünf Minuten Fahrschule für den Kapitän ;-) Vorwärts aus der „Parklücke“ raus, ein Stück vorwärts/rückwärts fahren, wenden und wieder in die „Parklücke rein...fertig.
Es wird einem noch das Vertäuen erklärt und die Klappe zum Motorraum gezeigt. Das war´s..

Und dann ging sie auch schon los die Fahrt :-) Ahoi !

Für die Tourenplanung bekommt man natürlich jede Menge wasserdichtes Kartenmaterial mit. Da wir uns schon vor der Reise entschieden hatten Flussaufwärts zu fahren, konnten wir ohne lange zu überlegen starten. Die erste halbe Stunde hat man übrigens damit zu tun, mit dem Boot geradeaus fahren zu lernen. An der Schlangenlienenfahrt erkennt man die "Anfänger" und kann sich später lachend daran zurück erinnern: so ist es uns auch ergangen ;-)


Die erste Schleuse lässt dann auch nicht lange auf sich warten. Ich war schon ganz schön aufgeregt, schließlich hatte ich noch nie geschleust...
Auf dem Hinweg wurden wir von unten nach oben geschleust, was uns am Anfang doch etwas Probleme bereitet hat. Ich bin ja schließlich kein professioneller Lassowerfer bzw. Cowboy und entsprechend  hat es dann auch ausgesehen, als ich versucht habe aus 4 Metern Tiefe das Tau nach oben um den Poller zu werfen ;-)
Bei den nächsten Schleusen bin ich dann meist vorher von Bord und zur Schleuse vorgelaufen. Habe das geworfene Tau von meinem Freund gefangen, in Ruhe um den Poller gelegt und bin dann, nachdem das Boot nach oben gestiegen war, wieder an Bord gegangen...na geht doch.


Nach drei Schleusen hatte zumindest ich ersteinmal die Nase voll und wir haben angelegt und unsere erste Nacht an Bord vorbereitet. Wir haben „wild“ angelegt, was an fast allen Stellen am Ufer erlaubt ist (ansonsten ist es ausgeschildert).


Am nächsten Tag stand uns dann die Schleusentreppe von „Fonserannes“ bevor. Na ich war vielleicht nervös. Immerhin überwindet man hier, in 6 bzw. 8 Schleusenkammern hintereinander, ca. 21 Höhenmeter. Es ging alles gut und nachdem wir dann auch noch die anderen Schleusen hinter uns gebracht hatten, war erstmal für 54 Kilometer frei Fahrt angesagt. Keine Schleusen...toll...
Bis zum Rückweg ;-)



Unterwegs haben wir uns viele kleine schöne Orte angesehen (z.B. Capestang, le Someil, Paraza...), Märkte besucht, eine Weinprobe gemacht, französischen Spezialitäten probiert und die gemütlich an uns vorbeiziehende Landschaft auf dem Boot genossen. Es war wirklich super schön.




Unsere Tour startete, wie Anfangs erwähnt, in Port Cassafiere und endete auch dort. Umgedreht haben wir vor der Schleuse "Argens" (der nächste Ort wäre dann "Homps" gewesen) und haben auf dem Rückweg in "Portirangnes" Halt gemacht. Wir wollten nämlich unbedingt noch im Mittelmeer baden gehen. Naja, nach dem tollen Strand am Atlantik, waren wir dann doch etwas enttäuscht.



Den vorletzten Tag ging es dann noch an unserem Heimathafen vorbei bis nach "Agde". Eine schöne Stadt, in der es viel zu sehen gibt. Angeblich ist sie sogar die älteste Stadt Frankreichs, was übrigens auch Marseille von sich behauptet ;-)) Das Besondere sind die vielen Lavastein-Gebäude in der Altstadt.

der Markt in Agde

Schnappschüsse in Agde
Das war dann auch unsere letzte Station und wir sind noch am selben Tag nach Port Cassafiere gefahren und haben dort im Hafen unsere letzte Nacht verbracht. So konnten wir schon etwas Gepäck ins Auto laden und hatten es am nächsten Morgen leichter beim auschecken.

Trotz unserer gestohlener Fahrräder in Beziérs (die gebuchte Fahrrad Versicherung hat sich damit auf jeden Fall ausgezahlt ;-)), meinem verletzten Fuß (weil ich zum festmachen auf ein Stück Rasen gesprungen bin, der keiner war), eines nächtlichen Besuchs von einem Unbekanntem auf unserem Boot (ganz schön unheimlich), hat es uns so viel Spaß gemacht, dass wir das auf jeden Fall wiederholen wollen.
Für mich und meinen Freund war es einer der entspanntesten Urlaube, trotz der doch manchmal aufregenden Schleusen und Erlebnisse. Wir werden noch lange dran zurückdenken..

Abschließend noch ein paar schöne Bilder aus Béziers für Euch :-)




Eure LisaCuisine


P.S. natürlich gibt es auch einen Wermutstropfen. Die Platanen entlang des Kanal du Midi, die für den angenehmen Schatten während der Fahrt sorgen, gehen an einer unbekannten Krankheit ein. Das heißt, das für den Kanal typisch Platanen gesäumte Ufer, wird wohl bald so nicht mehr vorhanden sein. Teilweise wurde bereits neu aufgeforstet auch mit anderen Laubbäumen. Man kann nur hoffen, das es gelingt..

abgestorbene Platanen

Sonntag, 26. Juli 2015

Frankreichs Atlantikküste "Biscarosse"


oder: einfach nur schööööön !!

Ich bin ja nun schon die dritte Woche wieder in der Heimat, aber so richtig lässt mich Frankreich noch nicht los ;-) Aber von vorne..

Von den drei Wochen Urlaub haben wir die ersten beiden in Frankreich an der Atlantikküste verbracht. Wir hatten uns dort ein sehr schönes Ferienhaus in der Nähe von Biscarosse gemietet. Auf der Hinfahrt, es sind ja doch immerhin ca. 1.800 Km, haben wir in Orleans übernachtet und hatten am nächsten Morgen sogar noch Zeit, einen kurzen Blick in die Stadt zu werfen. Was mir sofort aufgefallen ist, war die Sauberkeit in den Strassen. Kein Papier, keine Kippen und auch keine Hunde-Sch... Ich verstehe einfach nicht, warum das bei uns nicht möglich ist ?? Das nur mal so nebenbei..

Die wohl berühmteste "Jungfrau" der Welt ;-)

Biscarosse ist in zwei Orte aufgeteilt. "Biscarosse Plage", das direkt am Strand liegt und "Biscarosse Ville" das sich mehr Richtung Inland befindet. Wir hatten unser gemietetes Ferienhaus in "Apanage", in dessen Nähe sich der sehr schöne See "Cazaux-Sanguine" befindet.

unser schönes Ferienhaus


Die ersten Tage am Meer waren durch den kühlen Wind doch ganz schön frisch und wir haben als Windschutz meist unseren aufgespannten Sonnenschirm in den Sand gelegt, um die Sonne genießen zu können.
Das Wasser sah zwar super aus, für mich war es aber doch ein paar Grad zu kalt. Ich hatte das Gefühl, ich müsste in einem Eiskübel baden gehen...brr.. Merkwürdiger Weise schien ich fast die Einzige zu sein, die das so empfunden hat, denn es sind doch erstaunlich viele Leute baden gegangen. Die Franzosen sind da anscheinen härter im Nehmen ;-)
Auf Grund der teilweise sehr schönen Wellen, kann man hier vielen Body-Boardern und Kitesurfern beim Wellenreiten zusehen.



Der See bei uns um die Ecke war da schon eher meine Badetemperatur. Erfrischend, aber nicht eisig. Allerdings musste man, wenn man beim Schwimmen nicht unbedingt mit dem Bauch den Grund entlang schleifen wollte, ein ganz schönes Stück in den See laufen. Er ist doch sehr flach.



Da wir in den ersten Tagen nicht immer Strandwetter hatten, haben wir die eigentlich für später geplante Besichtigung von "Bordeaux" an den Anfang des Urlaubs gelegt.
Ich kann Euch sagen, ich war begeistert. Bordeaux ist eine soooo tolle Stadt ! Ich hatte vorher ja schon im Internet gelesen, dass manche sie für schöner als Paris halten und ich muss sagen, ich würde mich dem fast anschließen.. Sie kann auf jeden Fall lässig mit Paris mithalten ;-)


Noch weiter im Landesinneren befindet sich die kleine Stadt "Mont de Marsan". Auf Grund des noch immer nicht so tollen Wetters, haben wir uns auf der Landkarte einfach eine Stadt mit einem schön klingenden Namen ausgesucht und sind dorthin gefahren. Keine schlechte Entscheidung.. es gab dort nämlich ein tolles Schuhgeschäft, indem ich mir ein paar hübsche Sandalen gekauft habe ;-)
Spaß beiseit, natürlich hatte die Stadt auch andere Dinge zu bieten.


In der zweiten Woche haben wir uns dann noch "Arcachon", berühmt für seine Austernbänken und den unendlich vielen schönen Villen im Jugendstil, angeschaut. Eine auf mich sehr beschaulich wirkende Stadt.



Und dann gibt es in dieser Gegend noch ein Naturphänomen der ganz besonderen Art: die Düne von Pilat. Ich war sprachlos, so groß hatte ich sie mir nicht vorgestellt. Mit ihren fast 110 Metern ist sie einfach nur gigantisch. Das erklimmen war schon etwas anstrengend, aber es hat sich gelohnt... Das sollte und darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Allerdings weht dort oben ein ganz schöner Wind ;-)



Ansonsten haben wir einfach nur den unendlich langen schönen, weißen Sandstrand genossen und einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen. Abends haben wir oft an unserem Haus gegrillt oder auch mal den Sonnenuntergang am Meer bewundert. Die Abende waren in der ersten Zeit (13.06 - 22.06.) allerdings noch ganz schön kalt (wir haben Nachts im Haus sogar die Heizung angemacht), so dass man beim Sonnenuntergang beobachten schon mal kalte Füsse bekommen hat ;-)



Tja, und dann waren die zwei Wochen auch schon um und es hieß packen. Nach Hause fuhren wir aber noch nicht !
Jetzt ging es noch für eine Woche Richtung Frankreichs Mittelmeer, um es genauer zusagen:
zum "Kanal du Midi". Dort wartete eine gemietetes Hausboot auf uns, mit dem wir für 7 Tage den Kanal unsicher machen wollten. Wie es uns ergangen ist, erfahrt Ihr in meinem nächsten Reisebericht.. ;-)


Eure LisaCuisine

Mittwoch, 10. Juni 2015

Hochzeitstorten in weiß und türkis - Teil 2


Hier nun wie versprochen der zweite Teil über die Herstellung meiner ersten Hochzeitstorte. Damit ich Euch jetzt nicht mit stundenlangem Rezepteschreiben langweile, habe ich sie alle verlinkt. Einfach raufklicken und ihr seid gleich beim passenden Rezept oder der Anleitung wie es funktioniert  ;-)
Die meisten habe ich übrigens vom tollen Blog "Tortentante".

So, jetzt geht´s aber ran an die Materie...
Aus welchen Kuchen bestanden die Torten und womit waren sie gefüllt ?
Gleich mal vorab, ich habe es nicht geschafft von jedem Arbeitsschritt Fotos zu machen. Ich war so im Arbeitswahn, dass ich es teilweise einfach vergessen habe ;-))

Erdbeer Sahne-Quark Torte



Nach der Hochzeitstorte wollte ich eigentlich eine Backpause einlegen. Andererseits war ich gerade so schön in Übung...
Da ich auch noch jede Menge Quark, Schlagsahne und auch etwas von der leckeren Erdbeer-Fruchtbuttercreme (klick hier) übrig hatte, dachte ich mir, dass der Besuch bei der Schwester meines Freundes, Anlass genug wäre für diese kleine Erdbeer Sahne-Quark Torte ;-)

Dienstag, 9. Juni 2015

Hochzeitstorten in weiß und türkis - Teil 1



Kein Schreibfehler, ihr habt schon ganz richtig gelesen  H O C H Z E I T S T O R T E !!
Ein bisschen stolz bin ich auch darauf, zumal es meine allererste überhaupt ist.
Das ist übrigens auch der Grund, warum meine Posts für den Mai eher spärlich ausgefallen sind.
Ich hatte einfach keine Zeit ;-)

Die Planung und Vorbereitung hat mich schon ganz schön in Anspruch genommen und mir auch einige schlaflose Nächte bereitet.
Ich will es mal so ausdrücken. Es war eine super Erfahrung und hat mir tooootal viel Spaß gemacht. Aber nochmal.. ??  Nee, ich glaube eher nicht.. ;-D

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