Dienstag, 14. Juni 2016

Vegane Quark-Ölteig Taschen mit Vanillepudding



Ja, Ihr habt richtig gelesen: v e g a n !!

Wie Ihr ja wisst, bin ich alles andere als der "vegane Typ" ;-)
Nicht das es mir nicht schmeckten würde, aber ich kann dieser Form der Ernährung einfach nichts abgewinnen. Aber das muss ich ja zum Glück auch nicht, denn schließlich kann ja jeder selbst entscheiden, wie er Leben und Essen möchte :-)
Für den Sohn meines Lebenspartners mache ich da aber schon mal gerne eine Ausnahme. Er ist zwar kein Veganer, leidet aber an einer Milcheiweißunverträglichkeit. Tja und so kommen dann, anstatt Milch oder ähnliches, ausschliesslich Sojaprodukte zum Einsatz.

Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, einfach einen Quark-Öl-Teig auf Soja Basis zu backen. Auch den Vanillepudding habe ich mit Sojamilch zubereitet.
Den Pudding habe ich übrigens mit etwas weniger Milch gekocht, als auf der Packung stand, damit er zum Füllen eine festere Konsistenz hat.

Angekommen sind die kleinen Pudding Taschen sehr gut. Sie waren jedenfalls innerhalb von Sekunden vergriffen. Sogar mir haben sie geschmeckt. Dafür, das sie vegan waren, gar nicht mal so schlecht.. ;-)

Zutaten für den Pudding:

350 ml Sojadrink ungesüsst (ich habe den von Alpro genommen) 

1 Pck Vanille-Puddingpulver 

Zutaten Teig:

200 g Sojaquark (ich habe mich für den "Go On" von Alpro entschieden) 

7 EL Öl 
7 EL Sojadrink ungesüsst (von Alpro)
70 g Zucker 
1 Pck Vanillinzucker + 1 TL 
400 g Mehl 
1 Pck. Backpulver + 1 TL 
1 Prise Salz 
2 TL Zitroback


Als erstes den Pudding lt. Packungsangabe kochen, aber nur mit 350 ml Flüssigkeit !
In eine Schüssel füllen und sofort die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bilden kann. Abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit den Teig vorbereiten. Dafür Mehl, Backpulver, Salz und Zitroback mischen.


Den Sojaquark mit Öl, Sojadrink, Zucker und Vanillinzucker gut verrühren.


Nun die Hälfte der trockenen Zutaten unterrühren und den Rest anschließend von Hand unterkneten, bis ein geschmeidiger, nicht klebriger Teig entsteht.


Sollte er zu klebrig sein, noch etwas Mehl unterkneten. Ist er zu fest noch etwas Öl und Sojadrink dazugeben.

Den Backofen schon mal auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf einer ganz leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher große Kreise ausstechen. Angefangen habe ich mit einem Durchmesser von 9 cm, bin dann aber zu  10 cm gewechselt. Diese Größe ließ sich einfach besser füllen.



Die ausgestochenen Kreise nochmals mit der Teigrolle etwas größer ausrollen und einen Klecks Pudding in die Mitte setzen.


hier habe ich noch etwas Marmelade unter den Pudding getan
Nun zur Hälfte überklappen und mit einer Gabel die Ränder fest zusammendrücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und dort mit einem scharfen Messer zwei bis drei Schlitze in die Oberfläche einschneiden. So kann die heiße Luft entweichen und die Taschen platzen nicht auf.



Die letzten Teigtaschen habe ich zusätzlich noch mit etwas Erdbeermarmelade gefüllt.

Alle „Nicht-Veganer“ können die Teigtaschen natürlich auch noch mit einem Eigelb/Milchgemisch bepinseln. Das gibt nämlich eine schöne Farbe.
Ehrlicherweise, habe ich das auch gemacht. Allerdings das Eigelb mit 1 EL Sojadrink gemisch.
Also so ganz vegan waren sie dann letztendlich dann doch nicht ;-)



In den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben und für ca. 15 Minuten backen. Sie sollten eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Ich habe sie zusätzlich noch mit einer Puderzuckerglasur bepinselt, die ich aus Puderzucker, einen Spritzer Zitrone, Wasser und etwas Vanilleessenz angerührt habe. Man kann sie aber auch weglassen und sie einfach nur mit Puderzucker bestäuben.


Na dann: „Guten Appetit“ 



Eure LisaCuisine

Sonntag, 12. Juni 2016

Holunderblüten Sirup


Die Holunderbüsche blühen und somit ist endlich wieder Zeit für leckeren "Holla-Sirup.

Im Moment stolpert man ja regelrecht über die vielen blühenden Büsche. Egel wo man geht oder steht, es umweht einem dieser sehr spezielle Duft der Blüten.
Es ist mir noch nie bewusst gewesen, dass so viel Holunder in Berlin wächst.. Unser Park ist jedenfalls voll damit.
Nun könnten ja kritische Stimmen sagen: in der Stadt "Holunderblüten" sammeln ? Niemals.. !
Warum eigentlich ? Es gibt direkt vor dem Park keine großen befahrenen Strassen und man geht ja schliesslich auch in dorthin, um mal richtig durchatmen zu können. Deshalb stehe ich auf dem Standpunkt, dass man aus den "Stadt-Blüten" auch Sirup kochen kann...Punkt ;-)

Die Herstellung dauert zwar etwas länger und ist auch eine ziemlich klebrige Angelegenheit, aber das Resultat ist es allemal wert :-)

Man benötigt dafür lediglich Holunderblüten, Zucker, Wasser, Bio-Zitronen und etwas Zitronensäure.
Zum Abfüllen natürlich noch ein paar schöne Flaschen, die man vorher auskocht. So sind sie steril und der Sirup wird Euch nicht schlecht.

Die Blüten sollte man übrigens sehr vorsichtig ernten, damit der daran haftende Blütenstaub nicht abfällt. Der gibt nämlich das eigentliche Aroma. Am besten die abgeschnittenen Blüten sanft in einen Korb legen und noch am selben Tag verarbeiten.

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